ERKLäRUNG DER VORSTäNDE VON SPME AUSTRIA UND SPME GERMANY ZUR ABSAGE EINER VERANSTALTUNG MIT KARL PFEIFER IN BIELEFELD
Die Vorstände von SPME Austria und SPME Germany sind bestürzt und empört darüber, dass das SPME Austria Mitglied Karl Pfeifer, der 2003 für sein Engagement und seine Zivilcourage mit der Joseph Samuel Bloch Medaille der Aktion gegen den Antisemitismus in Österreich ausgezeichnet wurde, nunmehr Opfer einer Verleumdungsaktion wurde. Diese führte dazu, dass eine ursprünglich von der Antifa AG der Universität Bielefeld und dem Antifa-Referat der örtlichen Fachhochschule organisierte Vortragsveranstaltung „Ungarn 2009 - Antisemitismus, Antiziganismus, Neonazismus“ kurzfristig in einen anderen Veranstaltungsraum verlegt werden musste.
Karl Pfeifer war von Mitgliedern dieser antifaschistischen Arbeitsgemeinschaft unterstellt worden, während des Israelischen Unabhängigkeitskrieges, als er als Soldat im Palmach diente, an einem Massaker in einem palästinensischen Dorf teilgenommen und an Tötungen beteiligt gewesen zu sein, was eine historische Fälschung ist. Die Unterstellungen erfolgten aufgrund von Gerüchten aus anonymen Quellen und wurden schließlich darauf reduziert, dass Pfeifer ein Zionist sei.
Gerade von sich als antifaschistisch bezeichnendenden Intellektuellen muss erwartet werden, dass sie sich weder an antizionistischen und damit Israel-feindliche Pöbeleien beteiligen noch gar Holocaustüberlebende verunglimpfen.
Die Vorstände von SPME Austria und SPME Germany